Waldorfkindergarten - Betzdorf - Kirchen

Verein zur Förderung und Pflege der Waldorfpädagogik e.V.

Aufnahme

Waldorfkindergarten
Betzdorf / Kirchen
Struthofweg 11

57518 Betzdorf

Telefon / Fax: 02741 - 4471

Aufnahme der Kinder

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Die Aufnahme der neuen Kinder, insbesondere der Kinder unter drei Jahren, bedarf einer großen Umsicht und eines guten Einfühlungsvermögens. Dem Aufnahmevorgang wird von uns ausreichend Zeit eingeräumt. Bereits im Frühjahr, wenn die Eltern ihre Anfragen an uns richten, können sie uns mit dem Kind besuchen. Sie bekommen so einen direkten Eindruck von unserem Alltag. Im Anschluss haben sie Gelegenheit, das Erlebte im Gespräch mit uns zu reflektieren und so Einblick in unsere Pädagogik zu erhalten. Die eigentliche Aufnahme der neuen Kinder findet zeitlich gestaffelt und in Absprache mit den Eltern statt. Wir bemühen uns darum, dass sich die Bezugserzieherin mindestens drei bis fünf Tage ganz auf das aufzunehmende Kind mit seiner beleitenden Bezugsperson, in der Regel der Mutter, konzentrieren kann. So kann sich jedes Kind im Schutz der Begleitung und im eigenen Tempo an die Erzieherinnen und an die neue Umgebung gewöhnen. Während der ersten Wochen werden die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben des Kindes, sein Tagesrhythmus sowie Essens- und Ruherhythmus berücksichtigt. In dieser Phase reflektieren wir gemeinsam mit den Eltern die unterschiedlichen Situationen, wie sie ihr Kind und sich selbst erlebt hat.
Die klaren Strukturen und Rituale, die unseren Tagesablauf prägen, bieten den Kindern Anhaltspunkte und Orientierungshilfe. Am Morgen steht immer die Bezugserzieherin bereit, um das Kind und dessen begleitende Bezugsperson zu empfangen. Sie ist auch diejenige, die die sensiblen pflegerischen Tätigkeiten, die zu Beginn von den Eltern im Beisein der Erzieherin durchgeführt werden, behutsam übernimmt. Gerade beim Wickeln, Anziehen und Füttern des Kindes entwickelt sich ein besonderes Vertrauensverhältnis.

An den Verhaltensweisen des Kindes können die Erzieherinnen erkennen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, dass sich die Bezugsperson vorsichtig "herausziehen" kann. Auch dieser Prozess wird für jedes Kind individuell angeschaut und gestaltet. Eine gelungene Bindung an eine neue Bezugsperson schafft Sicherheit und Vertrauen in andere Menschen, stärkt die Autonomie und die Entdeckungsfreude beim Erobern neuer Bereiche. Als weiterer Schritt wird die gesamte Gruppe in den Aufnahmeprozess eingebunden. Die Aufnahme des neuen Kindes in die Gemeinschaft der älteren Kinder bedarf ebenfalls der Begleitung der Erzieherinnen. In diesem Zusammenhang können auch die Bedürfnisse der Größeren neu erfragt werden. Geschwisterkindern ist der Kindergarten in der Regel vertraut. Mit dieser Voraussetzung gelingt eine schnellere Aufnahme.




Betreuungsvertrag

Nach der Phase der Eingewöhnung kommt es zu der Aufnahme des Kindes. Es wird mit den Eltern ein Betreuungsvertrag abgeschlossen, der Rechtsverbindlichkeit hat. Er kann in Kindergarten im Vorfeld eingesehen werden. Die ersten 4 Wochen gelten als Probezeit für beide Seiten.

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